Obstgarten

Wohnsiedlung
Wetzikon

Überbauung mit 32 Mietwohnungen

Der Neubau an der Stelle der heutigen Scheune tritt als einfacher, dreigeschossiger Baukörper in Erscheinung, der sich klar dem Schutzobjekt unterordnet. Im Erdgeschoss sind Atelierwohnungen geplant, welche sich mit grosszügigen Verglasungen zum Hof öffnen und die Besucher abholen. Die heutige Scheune weist auf den beiden Längsseiten ein grosses Vordach aus, wie es für diesen Zweckbau auch nützlich ist, welche an den Stirnfassaden gefasst wird und eine charakteristische Silhouette ergibt. Der geplante Neubau nimmt diesen Gedanken ebenfalls auf. Auf der Seite zum Obstgarten ist dem Baukörper eine durchgehende Balkon-/Laubenzone vorgelagert. Bei der Ankunftsfassade zum Hof und Schutzobjekt hingegen, weist das Gebäude wieder ein weit ausladendes Vordach auf, welches den heutigen Hofbereich zusätzlich räumlich fasst. An der Stirnfassade ergibt sich dadurch wieder eine charakteristische Silhouette. Nach der Prüfung anderer Dachformen sind wir zum Flachdach zurückgekehrt. Einerseits um nicht eine zusätzliche Dachform einzuführen, anderseits auch um eine Verbindung zum zweiten, grossen Neubau herzustellen. Der lange Baukörper entlang der Westgrenze des Grundstücks ist am südlichen Ende ebenfalls dreigeschossig und nimmt mit seiner parallelen Ausrichtung die Richtung des kleineren Baukörpers auf. Richtung Bahnhof bzw. hangabwärts entwickelt er sich zu einem viergeschossigen Baukörper, der mit seiner leichten Abknickung den Gartenraum öffnet und gleichzeitig fasst um mit einem zweiten Knick den Abschluss parallel zu den beiden anderen Gebäuden und in Richtung Strasse und Gleisfeld zu finden.

 

Auftragsart
Direkt (GU)

Bauherrschaft
Privates Baukonsortium

Jahr
2020

Visualisierung
3dprojekt

  • Daten

    Grundstücksfläche
    3'764 m2

    Gesamtvolumen nach SIA 116
    16'264 m3

    Preis pro m3
    CHF 660.-

    Bauzeit
    Im Bewilligungsverfahren